Was kostet ein Makler? Provision in Österreich erklärt
Bestellerprinzip, Höchstsätze, wer was zahlt: Ein klarer Überblick über Maklerprovisionen beim Kauf, Verkauf und bei der Miete in Österreich.
Maklerkosten sorgen oft für Verunsicherung. Die gute Nachricht: Sie sind gesetzlich gedeckelt und transparent geregelt. Hier das Wichtigste in Kürze.
Gesetzliche Höchstsätze
Die Immobilienmaklerverordnung (IMV) legt Höchstprovisionen fest. Beim Kauf bzw. Verkauf liegt die übliche Provision bei bis zu 3 % des Kaufpreises zzgl. USt pro Vertragspartei. Vereinbart wird sie schriftlich — und sie entsteht nur bei erfolgreicher Vermittlung.
Bestellerprinzip bei Mietwohnungen
Seit Juli 2023 gilt bei der Vermietung von Wohnungen das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, zahlt ihn. In der Praxis heißt das, dass Mieter in den meisten Fällen keine Maklerprovision mehr tragen.
Wann die Provision fällig wird
- Nur bei tatsächlichem Zustandekommen des Geschäfts
- Bei verdienstlicher, ursächlicher Vermittlungstätigkeit
- Auf Grundlage einer schriftlichen Vereinbarung
Was Sie für die Provision bekommen
Eine seriöse Provision bezahlt nicht nur das Inserat. Sie umfasst Bewertung, Aufbereitung, Vermarktung, Käuferprüfung, Verhandlung und die Begleitung bis zum Notartermin. Ein erfahrener Makler erzielt in der Regel einen höheren Verkaufspreis, als seine Kosten ausmachen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Für Ihren konkreten Fall sprechen Sie uns gerne an.
Konkrete Frage zu Ihrer Immobilie?
