Zehn häufige Fehler beim Immobilienverkauf
Probleme beim Immobilienverkauf entstehen häufig durch ungeklärte Angaben und Entscheidungen unter Zeitdruck. Die folgenden zehn Punkte sind eine Arbeitsliste für Ihre Vorbereitung, keine Behauptung, dass jeder Verkauf dieselben Risiken hat.

1. Den Preis nur nach dem Wunschbetrag festlegen
Begründen Sie die Preisposition mit geeigneten Vergleichsdaten und dem Zustand des konkreten Objekts.
2. Unterlagen erst nach dem ersten Angebot suchen
Sammeln Sie die verfügbaren Dokumente früh und kennzeichnen Sie fehlende oder widersprüchliche Angaben.
3. Bekannte Mängel in der Präsentation ausblenden
Beschreiben Sie das Objekt sachlich und lassen Sie klären, welche Informationen in Ihrem konkreten Fall erforderlich sind.
4. Flächen oder Rechte ungeprüft übernehmen
Vergleichen Sie Inseratsangaben mit Plänen und der rechtlichen Zuordnung, insbesondere bei Nebenflächen.
5. Unbelegte Vorteile versprechen
Begriffe wie provisionsfrei, baubewilligt oder bestandsfrei benötigen eine belastbare Grundlage. Ein fehlender Eintrag ist kein Nachweis.
6. Fotos und Informationen nicht aufeinander abstimmen
Verwenden Sie aktuelle, nachvollziehbare Bilder und vermeiden Sie Darstellungen, die den tatsächlichen Kaufgegenstand falsch erscheinen lassen.
7. Anfragen ohne klare Zuständigkeit bearbeiten
Legen Sie fest, wer antwortet, welche Unterlagen bereitgestellt werden und wie Termine dokumentiert werden.
8. Angebote nur nach dem Betrag vergleichen
Prüfen Sie auch Bedingungen, Finanzierung und die vorgesehenen weiteren Schritte.
9. Die Wirkung von Erklärungen unterschätzen
Lassen Sie rechtliche Folgen vor einer verbindlichen Zusage erläutern und wichtige Vereinbarungen prüfen.
10. Übergabe und Kosten zu spät abstimmen
Planen Sie Vertragsabwicklung, mögliche Steuern, Schlüsselübergabe und Dokumentation rechtzeitig.
Konkrete Frage zu Ihrer Immobilie?
